Das Krautkopfteam (KKT) der BiKaGe war im Juni 2018 für fünf Tage auf großer Tour, genauer gesagt: in Kroatien. Dies ist die Heimat von Ante Babic, einem sehr guten Freund und großzügigen Sponsor des KKTs.

Der Einladung von Ante Babic folgend startete die lustige Gruppe, bestehend aus Ante, dem KKT und weiteren von Ante „handverlesenen“ Begleitern, von Stuttgart aus mit dem Flieger gen Split.

Eine echte Überraschung am Flughafen Split war der Empfang des KKTs durch den Flughafen-Polizeichef, einem guten Freund von Ante. Die Überraschung gipfelte bei kroatischem Schnaps und getrockneten Feigen in einer spontanen Musikeinlage des KKTs in der Polizeiwache. Und immer wieder: Živjeli!

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Nach einer Stadtrundfahrt und anschließender Führung durch die historischen Altstadt von Split kam die Reisegruppe am Abend des Anreisetags im Hotel in Baska Voda an, einem netten Hafenstädchen an der kroatischen Adriaküste. Bei typisch kroatischem Essen klang der Tag entspannt aus. Und immer wieder: Živjeli!

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Am zweiten Tag ging es mit dem Bus in das Neretvatal. Bei kroatischer Musik fuhr das KKT in traditionellen Holzboten durch das Sumpfgebiet, hin zu einer Insel, auf der die Gruppe mit lokalen Leckereien, wie zum Beispiel dem Brodetto aus Aalen und Fröschen, verwöhnt wurde. Es blieb auch Zeit für ein paar Runden Boccia oder ein (sehr) kühles Bad im Fluss. Und immer wieder: Živjeli! 

Das Abendessen fand nach der Rückkehr an der Strandpromenade in Baska Voda statt – mit anschließender Musikeinlage – hand- und stimmbandgemacht durchs KKT selbst, so dass nicht nur die Touristen stehen blieben und applaudierten. Nein, auch am nächsten Tag sprach man noch im Ort von den deutschen Sängern und Musikern. Und immer wieder: Živjeli!

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Der dritte Tag war bezüglich Essen und Trinken durch nichts zu überbieten. Nach dem Besuch des roten und blauen Sees im Landesinneren Mitteldalmatiens ging die Busfahrt nach Studenci, dem Heimatort von Ante Babic. Dort gab es zunächst eine Besichtigung der ansässigen Schinkenfabrik mit anschließender Schinkenverkostung. Als Dankeschön für die sich auf wundersame Weise immer wieder von Neuem füllenden Schinken- und Speckplatten sowie Wein- und Schnapsflaschen gab das KKT zahlreiche Musikstücke zum Besten. Und immer wieder: Živjeli!

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Nach drei Stunden und bereits vollen Mägen ging's dann zum Mittagessen ins Dorf. Dort wartete bereits der Dorfwirt mit einem leckeren Rindfleischeintopf auf die deutsche Reisegruppe. Ins Dorflokal kamen neben Antes Mutter auch weitere interessierte Gäste. Doch nicht genug des kulinarischen und alkoholischen Genusses, hiernach ging die Fahrt weiter, zum Anwesen des besten Freundes von Ante. Dort wartete in einem wunderbaren Weinkeller der Höhepunkt des Tages: Ein mehrgängiges Essen von gekochter und gegrillter Ziege bzw. Lamm, nebst natürlich selbstproduziertem Wein. Nach zahlreichen Getränkerunden der „härteren“ Art und spontanen, enthusiastischen Musikeinlagen des KKTs ging's nach Mitternacht „im äußersten Gürtelloch“ mit dem Bus wieder zurück zum Hotel. Und immer wieder: Živjeli

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Am vierten Tag stand Erholung an - auf dem Schiff. Das gecharterte Schiff brachte das Team zur Adriainsel Brac. Dorthin unterwegs sollte natürlich die Zeit sinnvoll genutzt werden – mit Essen und Trinken. Der letzte Abend in Baska Voda klang dann bei angenehmen sommerlichen Temperaturen an der Strandpromenade aus. Wie sollte es anders sein – mit etwas „Leichtem“ zu essen und zu trinken gegen den immer wieder aufkommenden Hunger und Durst. Und immer wieder: Živjeli!

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Mit einem Verabschiedungsständchen vor dem Hotel ging es dann am fünften Tag wieder in Richtung Heimat. Aufgrund einer Flugverspätung und zum Überbrücken der Wartezeit hat das KKT in der Abflughalle des Flughafens von Split spontan noch ein paar Liedchen getrellert. Wie gut, dass die Gitarren als Handgepäck immer am Mann waren. Im Übrigen wurden die restlichen Kuna noch vor Ort in „Flüssignahrung“ eingetauscht. Und immer wieder: Živjeli!

Die fünf Tage waren eine tolle Kette von vielen Highlights aber auch seeeehr „anstrengend“ – und zwar für die Stimmbänder, die Lachmuskeln, den Bauch und insbesondere für die Leber 😊.

Das Krautkopfteam und die Mitreisenden danken Ante ganz herzlich für die schöne gemeinsame Zeit.

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Für den Flughafentransfer Kandel-Stuttgart-Kandel hatte sich Christoph Gaudier freundlicherweise bereit erklärt.

Übrigens: Živjeli! – das heißt Prost!